Vom Zeichnen zum Malen.
Den ganzen Sommer 2026 nutzte die St. Galler Künstlerin Anita Zimmermann die Remise in Weinfelden als Atelier: drei Geschosse, viel Raum und Zeit.
Nach zahlreichen Projekten, in denen sie als Kuratorin Leila Bock regionale Kunstschaffende in leerstehende Häuser und Abbruchobjekte einlud, konnte sie hier selbst künstlerisch arbeiten. Ausgangspunkt waren 100 kg Papier, als Schnäppchen gekauft. Einen Produktionsplan gab es nicht: Zimmermann liess sich von Begegnungen, Gesprächen und spontanen Ideen leiten.

Eigentlich Zeichnerin, tauschte sie den Zeichnerblick gegen den Malerblick und erforschte den Übergang von der Zeichnung zur Malerei. Es entstanden grossformatige Leinwände, ein rotes Handgemälde, rosafarbene Flächen auf einem grossen Holzrahmen – und Fahnen, die nun an der Engel- und Metzgergasse in der St. Galler Altstadt hängen. Am Wyfelder Fritig im Juli öffnete sie die Remise als Kuriositätenkabinett.


Die Ausstellung «Der Himmel gehört mir» wurde am 29. August mit einer Einführung von Brigitt Näpflin eröffnet; am 19. September folgte die Finissage mit Kunstdialog, moderiert von Ivo Dahinden und Brigitt Näpflin. Am 22. September wurde abgebaut.
Kurz-Interview „3 Fragen“ an Anita Zimmermann

